Live-Veranstaltung: Einlass bereits um 17:00 Uhr, Beginn um 19:00 Uhr

Dialekt Poetry Slam – Hessisch gegen den Rest der Welt

Am Abend bevor sich die besten SlammerInnen Hessens um einen Startplatz bei den deutschen Meisterschaften messen, werden die hessischen Poetry Slam Meisterschaften mit einem mehrsprachigen Poetry Slam eröffnet. Hessisch, die schönste Sprache der Welt, misst sich mit anderen Dialekten in einem Dichterwettkampf der Extraklasse. Deutschlandweit bekannte BühnenpoetInnen aus Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg kommen nach Butzbach um hier mit ihren Dialekt-Texten gegen den Zauber des Hessischen anzutreten.

Hessisch: Clemse Lebemann
Seine Texte klingen wie das Stimmengewirr in einer Apfelweinwirtschaft in Sachsenhausen. Der sympathische Storyteller aus Frankfurt war bereits in Butzbach zu Gast und hat auch einen legendären Text über diesen Aufenthalt geschrieben. Er erreichte bereits bei hessischen Landesmeisterschaften stand bei den deutschen Meisterschaften schon im Finale.

Schwäbisch: Marvin Sukut
Diese Stimme, diese Präsenz, diese Energie. Marvin Sukut ist einer der umtriebigsten Wettkampfdichter Deutschlands und ein Garant für Siege bei Slams. Mal reimt er, mal erzählt, er, immer mit Melodie in der Stimme, Ernsthaftigkeit im Herzen und Schalk im Nacken. Sein Schwäbisch lässt Bilder von fleissigen Handwerkern, prallen Hopfendolden und schlonzigen Käsespätzle vor dem inneren Auge erscheinen.

Wittgensteiner Platt: Tobias Beitzel
Dieser Dialekt wird nur im ehemaligen Kreis Wittgenstein gesprochen, der die Städte Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück umfasst. Das sind alles in allem 42.000 Menschen. Einer davon ist Tobias Beitzel. Er kam vor wenigen Jahren aus dem Nichts auf die Bühne und hat sie in kurzer Zeit im Sturm erobert. Seine Reimkunst, sein Witz, das alles macht ihm zu einem absoluten Bühnenchampion.

Norddeutsches Platt: Helge Albrecht
Helge Albrecht ist sowas wie der Hauspoet des NDR. Der junge Mann mit VW Bus beherrscht das legendäre Platt, wie man es als Tourist so sehnlichst hören will. Es erinnert an Wellen und Salzwasser, warmem Tee und Fisch, Melancholie und Rollkragen. Er konnte mit seinen Texten schon das Jahresfinale der größten deutsche Slam Reihe in Hamburg für sich entscheiden.


Ein Ticket für die Live-Veranstaltung kostet 10,– Euro zuzügl. Vorverkaufsgebühr.

www.hessenslam.org

Dieser Live-Auftritt wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst im Rahmen des Kulturpakets 2 des Landes Hessen und unterstützt durch DIEHL+RITTER/INS FREIE!

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