Am 20. August 1977 schickt die NASA die Raumsonde Voyager ins All. Um bei etwaigen Außerirdischen einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen, legen Dr. Georg Friedle (Christoph Maria Herbst) und sein Forscher-Team eine so gennante „Golden Record“ bei: ein Datenträger, auf dem das gesammelte Wissen der Menschheit gespeichert ist.

Der Versuch, sich mit dieser komprimierten Fassung der Welthistorie als intelligente und empathische Rasse vorzustellen, geht jedoch ungebremst nach hinten los: Ihre Version der Menschheitsgeschichte präsentiert eine vollkommen unzurechnungsfähige Spezies, deren Entwicklung offenbar auf reinem Glück statt solidem Verstand basiert: Ein Planet, auf dem griechische Philosophen als Rap-Stars gefeiert werden, Religion als cleveres Marketingkonzept angepriesen wird, Junggesellenabschiede als Geheimwaffe im Ersten Weltkrieg dienen oder der Bau der Chinesischen Mauer ein Missverständnis ehrlicher Berliner Handwerkskunst ist. Und tatsächlich wird die Raumsonde von einem Alien-Raumschiff gefunden. Die Tentakel-Wesen sind erstaunt von der offensichtlich idiotischen Verhaltensweise der menschlichen Rasse und beschließen, dass sie verhindern müssen, dass die Menschen ihren Heimatplaneten je verlassen, um dem Rest des Universums das reinste Chaos zu ersparen …

Der parodistische Abriss der menschlichen Zivilisationshistorie, durch den Christoph Maria Herbst führt, wurde von Comedy-Spezialist Erik Haffner („Pastewka“) inszeniert.


Dauer: 1 Stunden 36 Minuten

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FSK: ab 12 freigegeben

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